Vernetzte Blechfertigung bei Dax Metallform

Zwei Profis bringen die Blechbearbeitung in Fahrt

Foto: @Cornelius Bierer, Autor: @Monika Unkelbach

Wie lässt sich eine hohe Teilevielfalt ohne viel Aufwand meistern? DAX MetallForm holt sich dafür eine intelligente Materialflusslösung von TRUMPF mit fahrerlosem Transportsystem (FTS) ins Haus. Das Ergebnis: mehr Transparenz, schnellere DurchlaTrumpf und Jungheinrich bringen ihr Know-how zusammen und beschleunigen mit maßgeschneiderten Intralogistiklösungen das Tempo in der vernetzten Blechfertigung bei Dax Metallform.ufzeiten und eine höhere Gesamteffizienz.

Zufrieden beobachtet Frank Schmitz, Geschäftsführer der Dax Metallform, wie das gelbe fahrerlose Transportfahrzeug (FTF) eine Palette mit Laserzuschnitten an der Dockingstation neben der Biegemaschine abstellt. Sobald der Maschinenbediener die Teile bearbeitet und dies in der Fertigungssteuerung Trutops Fab vermerkt hat, holt das FTF die Palette wieder ab. Genau so komfortabel und unkompliziert hat Schmitz sich das vorgestellt, als er sich entschied, seine Fertigungsprozesse mithilfe der Partnerlösung von Trumpf und Jungheinrich in Schwung zu bringen. Tobias Staab, Project Manager Sales Operations AGV bei Jungheinrich, weiß: „Wachsende Produktvarianten, sinkende Loszahlen und kürzere Lieferzeiten zwingen auch Blechbearbeiter dazu, indirekte Prozesse zu reduzieren. Der Transport von Material und Teilen von A nach B ist einer davon. Der automatisierte Materialfluss ist ein Garant für schnellere Durchlaufzeiten und bringt Transparenz in die Abläufe.“

Damit künftig noch mehr Blechbearbeiter von den Vorteilen eines automatisierten Materialflusses profitieren können, haben sich die Intralogistikexperten von Jungheinrich und die Blechspezialisten von Trumpf entschlossen, ihr Know-how in einer Partnerschaft zu bündeln. Manuel Schwestka, Projektleiter Truconnect bei Trumpf, erklärt: „Als Systemanbieter möchten wir unseren Kunden ganzheitliche Lösungen aus einer Hand bieten. In der zunehmend komplexeren Blechwelt bedeutet das auch die Integration von Schnittstellen und Partnern. Jungheinrich liegt mit uns auf einer Wellenlänge. Die FTF von Jungheinrich sind erprobt, technisch State of the Art und unsere Qualitäts- und Serviceansprüche passen zusammen.“ Und auch für Jungheinrich bietet die Allianz Vorteile. Tobias Staab erklärt: „Mit Trumpf haben wir die Chance, den spezifischen Bedarf von Blechbearbeitern zu ermitteln und dafür maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Daraus erstellen wir einen Baukasten, von dem künftig viele Kunden der Branche profitieren.“

Doppelter Nutzen

Die Partnerschaft zwischen Trumpf und Jungheinrich besteht seit 2019. Herzstück der gemeinsamen Intralogistiklösung ist die Schnittstelle zwischen der Trumpf-Fertigungssteuerung Trutops Fab und dem FTF-Logistik-Interface von Jungheinrich. Das System dockt direkt an den Produktionsplan der Software Trutops Fab an. Die Planung der Materialbewegungen erfolgt über die Software vollautomatisch. Die FTF geben das Material direkt an den Maschinen und Arbeitsplätzen in sogenannten Docking-Stationen ab oder puffern es in einem Lager. Die Docking-Stationen erkennen die Ladungsträger mithilfe von Sensoren und melden den Materialeingang an „TruTops Fab“.

Ganzer Artikel: MM-Maschinenmarkt